Adwoa Hackmann

Samstag, 28. Jan. 2012  20:30 Uhr  Scenario Halle

Adwoa Hackmann

Tief wie das Meer

Im Frühjahr 2011 veröffentlicht Adwoa Hackman ihr erstes Album "Tief wie das Meer" (Ear Lab Records). Die Sängerin mit den ghanaisch-deutschen Wurzeln singt darauf mit berührender Leichtigkeit und einer Tiefe, die sich und anderen nichts beweisen will und gerade in dieser Beiläufigkeit atemberaubend ist.

Ihren Stil, der weniger mit dem modernen R&B als dem klassischen rockund Soul zu tun hat, vergleicht die Sängerin selbst eher mit "Hendrix als Eryka Badu", und schmunzelt süffisant. Die Songs auf "Tief wie das Meer" basieren auf Adwoas melodiös und perkussiv geprägten Gitarrenspiel. Unterstützt wurde sie dabei von den Berliner Musikerkollegen Felix Lehrmann & Mathias Uredat (dr), Edward MacLean &Chris Rodriguez (b), Jo Ambros & Julius Hartog (git), sowie Markus Büchel(keys), deren Credits sich wie das Who is Who der deutschen Musikszene lesen- Peter Fox, Dendemann, Das gezeichnete Ich , Freundeskreis. Produziert wurde das Album von Nautilus Music.

In den letzten Jahren erspielte sich die Berlinerin mit zahlreichenKonzerten, u.a. vor historischer Kulisse auf der Burg Wilhelmstein, im Aachener Dom oder vor 100 000 Menschen auf der Hauptbühne des Berliner CSD, eine stark wachsende Community. Regelmäßige Ausflüge in die europäische Musikszene wie beim Londoner "Urban Affinity Festival" komplettieren das Bild. Dass Hackman sich auch bei Auftritten in London oder Amsterdam ihrer deutschen Texte bedient, ist für sie selbstverständlich und insgesamt Ausdruck der Generation eines neuen Selbstverständnisses deutschsprachiger Musik.

"Wenn dein Herz nicht da ist, wo du gerade bist, warum bist du danndort?"

Mit diesem Satz eröffnet Adwoa ihr Album, verleiht dem Wunsch nach Aufbruchund Freiheit Ausdruck und macht ihn zu ihrer Philosophie.