Carolin No

Samstag, 30. Nov. 2013  20:00 Uhr  Scenario Halle

Carolin No

Träger des „Nachwuchsförderpreises für junge Songpoeten"

Carolin No – das ist Musik die sämtliche Schubladen sprengt. Caro und Andi Obieglo spielen keinen klassischen Pop, dafür sind die Texte zu tiefgründig, zu fragil und dramatisch, ist ihre Musik zu facettenreich und eigenwillig. Melancholisch und intensiv sind die meisten ihrer Lieder; jedes von ihnen ist ein kunstvolles, federleichtes Gebilde, getragen von Caros einprägsamer Stimme und Andis hingebungsvollem Spiel.

Im Herbst 2013 veröffentlichen Carolin No nun ihr drittes Studioalbum. Die Träger des „Nachwuchsförderpreises für junge Songpoeten" verbinden ein weiteres Mal vermeintlich gegensätzlich Musikstile und erschaffen so neue faszinierende Klangfarben. Elektronische Soundscapes treffen auf akustische Slide-Gitarren, sphärische Texturen auf konkrete Beats. Minimalistisch anmutende Songs stehen neben satten Arrangements mit Blues- und Gospelanklängen. Eleganz paart sich mit Sperrigem, Melancholie mit Lebensfreude. Carolin No zeigen mehr denn je ihre Liebe zum klangschönen Detail. Ehrlich und sinnlich ist ihre Musik, sie kommt direkt aus dem Herz.

Ruhig und klar schwebt die Musik der beiden Klangpoeten durch den Raum und verzaubert die Zuhörer. Ein Konzert von Carolin No wird zum synästhetischen Erlebnis: Fein abgestimmt und stilistisch immer wieder überraschend, werden Filme und Visuals Teil der Musik. Sie erschaffen innere Räume für die von den Klängen beflügelten Gedanken der Zuschauer. Caro und Andi lernten sich 1999 während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Würzburg kennen. Seit 2008 sind sie verheiratet und leben seit 2010 abwechselnd in der Nähe von Würzburg und in Berlin-Neukölln. Ihr Album Loveland (2011) brachte ihnen Rezensionen im Stern und im Kulturspiegel ein; Carolin No wurden zu TV-Auftritten eingeladen, unter anderem im ZDF-Morgenmagazin. Eine Support-Tour für die britische Singer/Songwriter-Legende Joan Armatrading und Festival-Aufritte mit dem Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson und Liedermachern wie Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker folgten.